Rasen bitte auf Rennstrecken

Wer gegen Raserei wettet, schafft sich viele Feinde. Schnell fahren gilt als Zeichen der Freiheit, gegen Bevormundung. Die grosse Gefahr auf das Leben vor allem schwächerer Verkehrsteilnehmer wird unterschätzt.

Neben der Sicherheit, ist der Lärmpegel bei niedrigen Geschwindigkeiten deutlich tiefer. Ich muss oft sehen, dass an Schulen nicht mit Schritttempo vorbeigefahren wird, wenn nach Schulschluss die Kinder aus den Klassenzimmern stürmen. In Wohnquartieren wird gerne Tempo 30 ignoriert. Dabei ist das eine Geschwindigkeit, die Gleichberechtigung schafft.

Das Auto ist nur wenig schneller als das Fahrrad und der Fussgänger kann sicherer die Strasse überqueren.

In den Städten kann die Geschwindigkeit reduziert werden. Sie gibt uns mehr Freiheit. Gegen Raser ist strikt vorzugehen, der Führerscheinentzug für ein paar Monate das wirksamste Mittel. So lernen die Fahrer, dass es auch ohne Auto möglich ist mobil zu sein.

Zum Thema Raser habe ich ein Lied verfasst. Ich sehe oft in Tempo 30 Zonen, dass zu schnell gefahren wird und die Geduld fehlt.
Raser

Autoparkplätze in Zentren aufheben?

Die Parkplätze in Zentren benötigen viel Platz. Sie werden immer mehr in die Tiefgaragen verbannt. Doch die Autofahrer parken ihr Auto lieber auf der Strasse, direkt vor dem Geschäft oder Restaurant. Was schadet es ein paar Meter zu laufen?

Auf der BUGA in Erfurt hatte ich folgende Informationen gelesen. Auf einem Autoparkplatz können 10 Fahrräder abgestellt werden oder 12 Personen sich setzen. Das stärkt eine Stadt. Wenn die Leute mehr Fahrrad fahren gibt es mehr Raum für Autos, die unbedingt einen Parkplatz und sollten wir nicht beginnen uns als Menschen uns mehr zu begegnen.

München hat wenig Sitzgelegenheiten im Zentrum. Das ist Begegnungsraum, den wir verschenken.

Ich habe ein Lied zu dem Thema verfasst.
Parkplatz